Krisen & Herausforderungen

Es sind nicht die gefeierten Erfolge, in denen wir zu uns selbst näher kommen. Sondern es sind die Krisen, die wir als Gelegenheit für Wachstum sehen.

Meine Schwerpunkte:

Lebens- & Sinnkrisen

Sie können jeden von uns treffen.
Du bist nicht alleine! 

Arbeitssucht: Umgang mit Workaholism

Sprich darüber: Warte nicht bis es zum Burn-out kommt.

Einsamkeit

Auch in Zeiten von Social Distancing gibt es Wege aus der Einsamkeit. 

Problematische Mutter-Tochter-Beziehung

Lass uns gemeinsam hinsehen, ohne zu bewerten.  

Perfektionismus

Gemeinsam finden wir Wege aus der Perfektionsmus-Falle. 

Social Media Abhängigkeit: Tipps für Eltern

Körperliche Symptome sind dabei keine Seltenheit. Schau hin!

Lebens- und Sinnkrise

Lebens-& Sinnkrisen

 

Wenn wir einfach nicht weiterwissen

Sie brechen plötzlich über uns herein oder bauen sich langsam auf. Sie können jeden treffen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Familienstand oder Beruf. Eine Gemeinsamkeit haben alle Lebenskrisen: Der Ist-Zustand ist für die Betroffen unerträglich. 

Wenn folgende Symptome unseren Alltag bestimmen – ist es Zeit zu handeln:

  • Hilflosigkeit & Traurigkeit
  • Andauernde Niedergeschlagenheit
  • Negative Gedanken: Macht das Leben noch einen Sinn?
  • Zukunftsängste
  • Gereiztheit & Stimmungsschwankungen
  • Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Dauerkrank

Der erste Schritt ist es sich einzugestehen, dass man in einer Krise ist. Reden hilft: Schon wenige Impulse von außen können helfen neue Sichtweisen zu bekommen und die derzeitige Situation zu verbessern. Du bist nicht alleine! 

Beispiele für die Auslöser von Lebenskrisen können sein: Arbeitsplatzverlust, Krankheit, Verlust eines nahestehenden Menschen, Konkurs, Scheidung. 

Einsamkeit

Zwei Einsamkeitsmythen:

1. Einsamkeit = Alleinsein

Diese beiden Begriffe werden häufig als Synonym verwendet. Alleinsein kann als Einsamkeit empfunden werden, muss es aber nicht. Entscheidend dafür ist, ob uns jemand von außen in die Situation gebracht hat, oder wir uns freiwillig dafür entschieden haben. Dann empfinden wir Alleinsein häufig als befreiend & angenehm.

2. Wenn ich in Kontakt mit zahlreichen Menschen bin, kann ich nicht einsam sein

Es können zwei Arten von Einsamkeit unterschieden werden:
a) Soziale Einsamkeit: fehlende soziale Kontakte
b) Emotionale Einsamkeit: Mangel an festen Vertrauenspersonen

Das heißt, das Gefühl von Einsamkeit ist nicht unmittelbar an die Anzahl & Anwesenheit von Personen gebunden. Wenn ich emotional einsam bin, gibt es genügend Personen in meinem Leben. Allerdings fehlt mir die Beachtung & Anerkennung dieser.  

Häufig hängt Einsamkeit mit einer Veränderung in unserem Leben zusammen – Jobwechsel, Umzug oder dem Beenden einer Beziehung. Wir Menschen sind soziale Wesen und wollen uns mit anderen verbunden fühlen. Studien haben herausgefunden, dass sich das Gefühl von langanhaltender Einsamkeit, schlecht auf unsere psychische & physische Gesundheit auswirkt.

Wir können nicht zu 100 % beeinflussen, nicht in eine Situation der Einsamkeit zu kommen. Doch du kannst dich bewusst entscheiden, die Situation zu ändern. Du bist ein liebenswerter Mensch, zeig der Welt was du zu bieten hast!

Auch in Zeiten von Social Distancing, gibt Wege aus der Einsamkeit. Lass uns diese gemeinsam finden.

Perfektionismus

Belastender Leistungsanspruch

Perfektion gilt für viele als erstrebenswerte Eigenschaft. Selbst bei Vorstellungsgesprächen wird es häufig als Schwäche genannt, weil viele Perfektion positiv behaften. Ist es nicht immer. Diese Erfahrung habe ich selbst gemacht. Es gibt zwei Arten von Perfektionismus:

a) gesund/funktional:

  • Gewissenhaftigkeit
  • das Beste aus sich herausholen
  • sich über Erfolge freuen

b) ungesund/disfunktional: 

  • Unzufriedenheit
  • stolz auf den Stress sein („ohne einen geht es nicht“)
  • innerliche Unruhe & Nervosität
  • Versagensangst
  • Gefühle werden unterdrückt und gelten als Schwäche
  • Soziale Kontakte werden nicht gepflegt

Lass und gemeinsam die Ursache finden und Strategien für den Alltag entwickeln. Keine Angst, es gibt einen Weg raus aus der Perfektionismus-Falle.

Arbeitssucht (Workaholism)

Ein schmaler Grad: Ambitionierter Mitarbeiter vs. Workaholic

Betroffene sind voll und ganz auf ihre Arbeit fixiert und vernachlässigen andere Bereiche in ihrem Leben komplett. Für Außenstehende ist häufig nicht erkennbar, dass ein Problem vorliegt, weil Workaholism mit hohem Fleiß oder Pflichtbewusstsein verwechselt wird. Darüber hinaus kann Arbeitssucht nicht an einer bestimmten Wochenarbeitszeit festgemacht werden.

Häufig ist Arbeitssucht auch mit Perfektionismus verbunden. Im Vordergrund steht dabei die Qualität & Quantität der Aufgaben, jedoch nicht die Sinnhaftigkeit.

Arbeitssucht
Folgende Symptome können auf eine Arbeitssucht hinweisen:
  • Das gesamte Denken kreist nur um die Arbeit. Selbst in der wenigen Freizeit kann der Betroffene nicht abschalten und spricht häufig nur über die Arbeit.
  • Soziale Kontakte werden als Zeitverschwendung gesehen und schlagen immer mehr ein.
  • Alles muss selbst gemacht werden, es wird kaum delegiert (Stichwort Perfektionismus oder Angst vor Kontrollverlust).
  • Der Arbeitnehmer ist davon überzeugt durchgehend arbeiten zu müssen. Pausen oder Urlaube kommen nicht in Frage.
  • Dauer und Umfang der Arbeit können nicht mehr kontrolliert werden.
  • Es kommt zu Entzugserscheinungen inklusive körperlicher Symptome beim Pausieren.
  • Es muss immer gearbeitet werden, um ein gewisses Maß an Zufriedenheit zu erhalten.
  • Körperliche Symptome: Herzrasen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Tinnitus, Bluthochdruck.

Hol dir bitte rechtzeitig Hilfe bevor du ausbrennst und in ein mögliches Burn-out schlitterst. Darüber zu sprechen ist der erste Schritt. Ich höre dir gerne zu und begleite dich auf deinem Weg raus aus der Arbeitssucht.

tProblematische Mutter-Tochter-Beziehungen

Kaum eine Beziehung ist intensiver als jene zwischen Mutter & Tochter. Ein unsichtbares Band, das beide verbindet. Eltern prägen maßgeblich die Persönlichkeit und Glaubensätze ihrer Kinder. Somit haben sie großen Einfluss auf erlebte Wahrnehmungen und Beziehungen im Erwachsenenalter. Dies kann positiv, aber auch problematisch sein.

Es kann zu enttäuschten Erwartungen, Schuldgefühlen und Kränkungen kommen. Dazu zählen:

  • Unbewusste Projektion eigener Gefühle und Glaubensätze auf die Tochter
  • Abweisung & emotionale Distanz
  • Kritik & Abwertung
  • Vertauschte Rollenbilder

Eine schwierige Situation in der Gegenwart muss nicht die Zukunft bestimmen. Gerne biete ich DIR oder EUCH meine Unterstützung an. Lasst uns gemeinsam hinsehen, ohne zu bewerten. Jede Wahrnehmung und jedes Gefühl haben ihre Berechtigung.

Mutter Tochter Beziehung
Soical Media Abhängigkeit

Social Media Addiction

Wenn der nächste Dopaminkick unbewusst dein Leben bestimmt

Wer kennt diese Szene nicht: Man sitzt in einem Café. Rings herum viele Menschen. Doch anstatt sich die Leute miteinander unterhalten, schauen alle gebannt auf ihre Handys. Das Glückhormon Dopamin wird bei jeder neuen Nachricht, jeder Aktualisierung oder Verlinkung ausgeschüttet. Der Nachteil daran: Es macht süchtig.

Online zu sein bringt viele Vorteile für uns – Informationen & Nachrichtenübermittlung in Echtzeit oder hohe Reichweiten für wichtige Themen. Doch wir müssen uns bewusst sein, dass ein zu hoher Social Media Konsum gravierende Folgen für unseren Alltag haben kann – für Erwachsene und Kinder. Darunter fallen Schlafstörungen, mangelnde Konzentrationsfähigkeit, Rückgang an Empathie, die Fähigkeit lösungsorientiere Gespräche zu führen, steigende innere Unruhe & Angstzustände bis hin zur Depression.

Wusstest du, dass:
  • Wir täglich 2 h 24 min auf Social Media verbringen
    (Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass wir 8 h unseres Tages mit Schlafen verbringen)
  • Wir uns durchschnittlich nur mehr 40 Sekunden bei Tätigkeiten am Computer konzentrieren können, bevor unsere Aufmerksamkeit schwindet
  • 70 % der Videos die wir auf Youtube sehen von einem Algorhytmus bestimmt werden und nicht von uns
  • Kinder unter 14 Jahren verbringen 2x soviel Zeit auf mobilen Endgeräten (3 h 18 Minuten), als mit ihren Eltern
  • Bereits 2 bis 4-Jährige täglich 58 Minuten auf mobilen Endgeräten verbringen

„Wenn du für das Produkt nicht bezahlst, dann bist du das Produkt.“ – Jaron Lanier.

Oftmals wissen wir gar nicht, dass wir uns in einer Abhängigkeit befinden. Wir glauben, diese Zustände sind normal und finden uns damit ab. 

Einfach Abmelden ist auch keine tragbare Lösung. Doch es gibt Möglichkeiten, dem Social Media Dilemma zu entkommen. Gerade bei Kindern ist ein verantwortungsvoller Umgang unerlässlich, um die Entwicklung nicht zu gefährden.

Gerne Unterstützung ich DICH oder DEINE Kinder bei einer erfolgreichen Umsetzung. 

 

Du möchtest mich gerne an deiner Seite haben?

Gerne unterstütze ich DICH bei deinen Krisen & Herausforderungen.